Das war einmal...

... richtig teuer. Ja, die Flächenheizung gehörte vor nicht allzu langer Zeit zu den exklusiven Methoden der Temperierung von Wohn- und Nutzräumen. Inzwischen sind Flächenheizsysteme eine der gängigen Möglichkeiten, Bestandteile seiner individuellen Heizanlage optimal zu konfigurieren.

 

Ein wichtiger Vorteil von Fußboden- und Wandheizungen besteht darin, dass sie im Niedrigtemperaturbereich arbeiten. Das hält nicht nur den Energieverbrauch in einem optimalen Bereich, diese Eigenschaft optimiert vielmehr erst die Kombination mit thermischen Solaranlagen. Die benötigen nämlich möglichst niedrige Vorlauftemperaturen.

 

Die Wärme von Flächenheizungen wird ohne Luft- und damit Staubumwälzung abgegeben. Obwohl die durchschnittlichen Raumtemperaturen dadurch um ein bis zwei Grad niedriger gehalten werden können, wird das Raumklima als angenehm und behaglich empfunden. Die Heizschlangen liegen wartungsarm im Estrich oder im Wandputz und beanspruchen keine Berücksichtigung in der Innenarchitektur.